Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mehr als 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges bleibt das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt weiterhin wichtiger denn je. Am vergangenen Samstag fand die Auftaktveranstaltung des Landesverband Brandenburg vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag 2020 in Baruth statt. Gemeinsam mit verschiedenen Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik besuchte Jana Schimke zu diesem Anlass sowohl die deutsche als auch die sowjetische Kriegsgräberstätte in Baruth. An beiden Orten legte die Bundestagsabgeordnete einen Kranz nieder und gedachte so den gefallenen Soldaten.

"Auch wenn die vergangenen Jahrzehnte zur Versöhnung vieler an den Weltkriegen beteiligter Staaten geführt haben, so heißt dies nicht, dass Frieden und Sicherheit überall garantiert sind. Konflikte in der Welt wird es immer geben. Wichtig ist jedoch, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte sowie das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt haben daher einen hohen Stellenwert.", so Jana Schimke, welche selbst Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist.

Der Volkstrauertag ist seit 1919 ein deutscher Gedenktag. Damals gedachte man den Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Im Rahmen dieses Tages organisiert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürgsorge e.V. jedes Jahr bundesweit verschiedene Gedenkveranstaltungen.