Rede zum DDR-Rentenüberleitungsrecht

Für die Alterssicherung von Beschäftigten im DDR-Gesundheitswesen setzt sich die Fraktion DIE LINKE in ihrem Antrag ein. Kritisch äußerte sich Jana Schimke am 3. Juni 2016 zum vorliegenden Antrag und verdeutlichte dass, „das Rentenrecht in der DDR einer Systematik folgte, die weit von dem Selbstverständnis unseres heutigen Rentenrechts entfernt war. Das bundesdeutsche Rentenrecht betrachtet in der Regel allein die gezahlten Beiträge und die geleisteten Arbeitsjahre. Will man darüber hinaus vorsorgen, kann man dafür private oder betriebliche Vorsorgeformen zu wählen. In der DDR wurde auch nach Berufsgruppen unterschieden.“ Insgesamt wurden seit der Wiedervereinigung bei der Angleichung der Renten große Fortschritte erzielt. Demzufolge „stiegen in den neuen Bundesländern seit der Wende die Renten um weit mehr als 100 Prozent. In Westdeutschland betrug der Anstieg lediglich 25 Prozent“, so Jana Schimke. Eine Angleichung der Renten rückt somit in greifbare Nähe.