Spreewelten steht eine heiße Debatte um Sauna-Steuern bevor

Spreewelten steht eine heiße Debatte um Sauna-Steuern bevor
Abgeordnete lobt Konzept des Lübbenauer Bades

LÜBBENAU Noch weiß keiner, was tatsächlich daraus wird, doch die Sorge ist nicht zu überhören: Die Mehrwertsteuer für die Nutzung von Saunen soll von sieben auf 19 Prozent steigen. Für Anbieter wie das Spreeweltenbad in Lübbenau und die gesamte Branche könnte das höhere Kosten bedeuten.
Am Dienstag haben Geschäftsführer Michael Jakobs und Badleiter Axel Kopsch darüber mit der Bundestagsabgeordneten Jana Schimke (CDU) gesprochen.

Ein weiteres Thema war der Mindestlohn, der auch für das Bad neue Kosten bedeuten kann, beispielsweise seitens der Zulieferer. "Wir haben uns dazu ausgetauscht", sagte die Koalitions-Abgeordnete nach ihrem Besuch und verwies darauf, dass sie eine der wenigen gewesen sei, die jüngst im Bundestag gegen den Mindestlohn votiert habe.
Zudem sei die Situation auf dem Energie-Sektor sowie auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt besprochen worden. Das Bad will beispielsweise internationale Kontakte weiter ausbauen. Seit einigen Jahren gibt es einen Lehrlingsaustausch mit den Niederlanden.

Jana Schimke lobte das Konzept des Spreeweltenbades. "Das ist alles ehr sehr ansprechend." Es sei gelungen, mit den Pinguinen und dem vielfältigen Sauna-Angebot neue touristische und Service-Trends aufzunehmen.

Quelle: Lausitzer Rundschau (Jan Gloßmann)