Lokales Bündnis lud zur Fragerunde über Familienpolitik mit Bundestagskandidaten ein

Lokales Bündnis lud zur Fragerunde über Familienpolitik mit Bundestagskandidaten ein

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Wie muss eine familienfreundliche Stadt aussehen? Welche Lebensformen von Familien gibt es, und was brauchen sie? Fragen, die die Mitglieder des Bündnisses für Familie Königs Wusterhausen am Mittwochabend im Bürgerhaus mit den Wahlkreiskandidaten und Kandidatinnen für die Bundestagswahl öffentlich diskutieren wollten. Alice Löning (FDP), Jutta Vogel (Linke), Andreas Rieger (Grüne), Martina Mieritz (SPD) und Jana Schimke (CDU) folgten der Einladung und stellten sich vor zehn Zuhörern der vom Birgit Uhlworm moderierten Debatte.

„Viele familienpolitische Leistungen sind Bundesleistungen. Deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, wer sitzt im Bundestag und was sind Ihre Ziele“, wandte sich Uhlworm als Sprecherin des lokalen Bündnisses für Familie an ihre Gesprächspartner. Trotz unterschiedlichen Lebensalters, Berufs- und Familiensituationen demonstrierten die Politiker immer wieder parteienübergreifende Einmütigkeit. Heute kämen weder Parteien noch Wirtschaft oder Verbände am Thema „Familienpolitik“ vorbei, sagte Jana Schimke. „Sie beschäftigen sich damit, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, weil das ein Standortfaktor geworden ist. Familienpolitik ist kein Nischenthema mehr“, so Schimke. Familie sei aber nicht nur da, wo Kinder sind, sondern auch dort, wo man für einander einsteht. 
 
Quelle: MAZ/Uta Schmidt