Heideblick hat genügend Kita-Plätze

Heideblick hat genügend Kita-Plätze
Betreuung für unter Dreijährige ist bereits jetzt ausreichend gesichert

Walddrehna. In den vier Kindereinrichtungen der Gemeinde Heideblick stehen ausreichend Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zur Verfügung.
Insgesamt werden zurzeit 31 Kinder bis zu diesem Alter in den zwei Kindertagesstätten des Arbeitersamariterbundes in Langengrassau und Gehren, der DRK-Kita in Walddrehna sowie der vom Regenbogen-Verein getragenen Kita in Falkenberg betreut. "In allen Einrichtungen bestehen noch ausreichende Kapazitäten, um weitere Kinder dieser Altersgruppe aufzunehmen", sagte Heideblicks Bürgermeister Frank Deutschmann (parteilos). Damit werde die Gemeinde dem laut Kinderförderungsgesetz ab 1. August in Kraft tretenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr gerecht. Zudem erhöhe sich mit dem gegenwärtig stattfindenden Umbau der Kita in Gehren die Zahl der Plätze um sechs auf insgesamt 45. Zwölf davon stehen künftig für die Betreuung der unter Dreijährigen zur Verfügung.

Rund 617 000 Euro seien 2011 aus der Gemeindekasse als Zuschuss an die freien Träger der Kindereinrichtungen geflossen. Das erklärte der Verwaltungschef anlässlich eines Informationsbesuches von Jana Schimke, CDU-Kandidatin zur Bundestagswahl, in der Gemeinde. Sie schaute sich in der familienbetonten Falkenberger Kindereinrichtung und der Kita "Waldkobolde" in Walddrehna um. Letztere arbeitet seit dem Jahr 2007 nach dem Kneipp-Konzept, das regelmäßige Wasseranwendungen sowie Saunagänge in den Tagesablauf der Kinder integriert. "Die Zahl der durch Erkältungen erkrankten Kinder hat sich damit nahezu um die Hälfte reduziert", verwies Kita-Leiterin Carola Krautzig auf die Wirksamkeit des Konzeptes.

Jana Schimke zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der Erzieherinnen, das in beiden Einrichtungen sichtbar geworden sei. Um so wichtiger sei es, dass vor allem die sozialen Berufe eine höhere Wertschätzung erhielten, "damit sie attraktiv und erstrebenswert für junge Menschen werden, insbesondere angesichts des bereits bestehenden Fachkräftemangels in diesen Berufsgruppen", so Schimke.

Quelle: LR/bkh1