Niemand sollte alleine sterben

Im Rahmen des Förderpenny gelang es Jana Schimke im vergangenen Jahr, den Verein Ambulanter Palliativ- und Hospitzdienst Luckenwalde e.V zu unterstützen. Mit der erhaltenen Förderung konnte der Verein einen Herzenswunsch umsetzen und unterstützt nun mit einem neuen Projekt Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Trauer.

Dazu wurden spezielle Trauergruppen für Kinder –und Jugendliche eingerichtet, sowie eine Familienbegleitung. Zudem werden auch so genannte Trauercafés angeboten, an denen Teilnehmer jeden Alters vorbeikommen können. Mit diesen Cafés wird ein Ort geschaffen, an dem sich die Betroffenen gegenseitig zuhören und auch über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen können.

Wie die beiden Koordinatorinnen des Vereins mitteilten, geht es den Trauernden darum, dass ihnen zugehört wird - Ratschläge sind da meistens fehl am Platz. Weitere Leistungen des Vereins sind neben der Trauerbewältigung auch noch die Sterbebegleitung. Dazu werden von dem Verein selber Mitarbeiterschulungen vorgenommen, denn in dem Verein engagieren sich rund 90 Mitglieder und nochmal 85 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die abgeschlossenen Sterbebegleitungen bekommt der Verein von der Krankenkasse vergütet. Jedoch wird der Verein durch die Auswirkungen der Pandemie in naher Zukunft in eine finanzielle Schieflage geraten.

Im Rahmen der Bewältigung der Pandemie wurden verschiedene Hilfen eingeführt, jedoch fällt der Verein in keine dieser hinein. All diese Bedenken und Anliegen nimmt Jana Schimke nach einem sehr produktiven Austausch mit den Mitarbeitern des Vereins mit in den Bundestag.