Nicht nur Flugplatz, sondern Innovationsstandort

Während das Thema Fliegen in Berlin-Brandenburg aufgrund des neuen Hauptstadtflughafens gerne belächelt wird, gibt es unweit davon entfernt einen wahren Vorzeigestandort. Denn am Verkehrslandeplatz Schönhagen wird nicht nur geflogen, sondern auch geforscht, entwickelt und gebaut. Am Dienstag besuchte Jana Schimke den Flugplatz und erfuhr im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Klaus-Jürgen Schwahn, welche Fortschritte man in den letzten Jahren gemacht hat und was für die Zukunft noch geplant ist.

Mit über 300 direkten Arbeitsplätzen in verschiedenen am Flugplatz ansässigen Unternehmen sowie dem großen Standortvorteil, den der Flugplatz anderen Unternehmen in der Nähe verschafft, ist Schönhagen definitiv ein Jobmotor in der Region. Unter den Arbeitgebern ist auch die Firma Aquila, welche in Schönhagen kleine, einmotorige Flugzeuge entwickeln und bauen lässt. Und während man zurzeit die Bebauung weiterer Flächen plant, denkt man dabei nicht nur an neugeschaffene Arbeitsplätze, sondern vor allem an Innovation und Forschung. Die Luftfahrt ist eine sich rasant entwickelnde Branche, die trotz ihrer Notwendigkeit und Effizienz, beispielsweise bei der Klimafrage immer öfter kritisiert wird. Der Flugplatz Schönhagen möchte deshalb ein Technologienzentrum schaffen, in dem neue Techniken und Antriebskonzepte entwickelt und getestet werden können.

Im Anschluss an das Gespräch konnte sich Jana Schimke während eines Rundgangs ein eigenes Bild von den Zukunftsplänen des Flugplatzes machen. „Die Innovationsideen und positiven Auswirkungen des Flugplatzes müssen mehr beworben werden, sodass die Menschen den Nutzen und die Notwendigkeit dieses Standorts erkennen“, wünscht sich die Bundestagsabgeordnete.