Michael Stübgen zu Besuch in Teltow-Fläming

Kaum ein Wirtschaftszweig ist so bedeutsam wie die Landwirtschaft. Und doch hat genau diese mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie zum Beispiel Dürreperioden oder dem Fachkräftemangel. Auf Einladung von Jana Schimke besuchte Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, am vergangenen Donnerstag den Norden Teltow-Flämings, um sich die landwirtschaftliche Situation hier vor Ort anzuschauen.

Gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Robert Trebus und der Bundestagsabgeordneten Jana Schimke besuchte der Staatssekretär die Agrargenossenschaft Groß Machnow. Mit einer bewirtschafteten Fläche von rund 3000 Hektar (das die zwölffache Fläche des Rangsdorfer Sees) zählt diese zu den großen Agrarbetrieben in der Region. Im Gespräch mit Jürgen Zimmermann, Vorstandvorsitzender der Agrargenossenschaft, wurde deutlich, wie schwierig es sein kann, einen profitablen Agrarbetrieb zu führen. Zu schaffen machen den Landwirten zum Beispiel der fehlende Nachwuchs und die trockenen Sommer, aber auch die Abhängigkeit von zeitlich begrenzten Fördermitteln, welche zur Umsetzung gesetzlich bedingter Modernisierungsmaßnahmen nötig sind. Auch in der Tierproduktion belasten die steigenden gesetzlichen Einschränkungen viele Bauern.

Jana Schimke stellt fest: „Es ist schade, dass unsere Landwirte von den oft wechselnden Rahmenbedingungen getrieben werden. Wenn ein Bauer nur noch deshalb in der Schweineproduktion tätig ist, um vom Abfall eine Biogasanlage betreiben zu können, welche dem Betrieb wiederum Fördermittel einbringt, dann haben wir ein Problem. Dies sollte bei geforderten Verbesserungen im Tier- und Umweltschutz dringend bedacht werden.“