Jens Spahn im Gespräch mit Zossener Bürgern

Das Thema Pflege betrifft eine immer weiter ansteigende Zahl von Menschen. Aus diesem Grund ist die Pflege auch in der Bundespolitik ein wichtiger Punkt auf der Agenda. Am vergangenen Montag, den 19. August 2019, folgte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Jana Schimke nach Zossen. Gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Robert Trebus besichtigten die beiden zunächst eine von der TIW GmbH betriebene Wohneinrichtung für intensivpflegebedürftige Menschen. TIW-Geschäftsführerin Judith Daniel hatte im Vorfeld bereits einige Fragen für den Bundesminister vorbereitet.

Im Anschluss an die Führung sprach Jens Spahn im großen Garten der Einrichtung vor rund 200 Bürgern über Verschiedenes aus der Bundespolitik. Spahn betonte vor allem, wie wichtig es sei, Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen, indem man gute Debatten führt und von den Bürgern wieder ein Unterschied wahrgenommen wird. Interessierte Bürger hatten zudem die Möglichkeit selbst Fragen zu stellen. Ein entsprechend fachkundiges Publikum erkundigte sich vor allem nach gesundheitspolitischen Themen, auf die der Bundesminister gezielt einging.

Spahn beantwortete Fragen zur Entlohnung von Pflegepersonal, zum Personalschlüssel und zur Finanzierung der Pflege. Seine wichtigste Botschaft war jedoch, dass die Arbeit in der Pflege größte Anerkennung verdient und er jeden Tag dafür aufsteht, um die Pflege besser und attraktiver für alle zu machen. Zwar ist noch nicht alles perfekt, doch die Fortschritte der letzten Jahre sind immens - nicht zuletzt auch dank dem Fleiß des aktuellen Gesundheitsministers. Und auch die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke merkt an: „Ich freue mich ganz besonders, dass Jens hier ist. Denn wer ihn kennt, der weiß, dass er einer der innovativsten Kollegen ist. Man fragt sich immer womit er als nächstes um die Ecke kommt“.