Jana Schimke besucht Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf

Bei einem Besuch der neuen Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf verschaffte sich die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke einen Eindruck von der Unterbringung von Flüchtlingen in der Erstaufnahme. Gemeinsam mit Frank Nürnberger (Leiter Zentrale Ausländerbehörde), Timon Marszalek (Leiter Erstaufnahmestelle Wünsdorf) und Harald Swik (Vorsitzender DRK Fläming-Spreewald e.V.) informierte sich Jana Schimke über die Umbau- und Erweiterungsarbeiten. Aufgrund der geringen Zahl ankommender Flüchtlinge ist auch diese Einrichtung zurzeit nur zu 30% belegt. Insgesamt bietet die Erstaufnahme in Wünsdorf derzeit Platz für 955 Bewohner.

Jana Schimke sagt dazu: „Der Rückgang der Flüchtlingszahlen ist ein erster Beleg für die erfolgreich angestoßenen Maßnahmen der Bundesregierung. Wir haben die Dauer von Asylverfahren deutlich reduziert, die Balkan- und Mahgreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt und auch internationale Rückführungsabkommen geschlossen sowie Grenzkontrollen eingeführt. Dadurch entspannt sich sowohl die Situation in den Kommunen als auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Gleichwohl konnte ich feststellen, dass ankommende Flüchtlinge hier auf gute Rahmenbedingungen bei der Unterbringung treffen. Das ist sehr wichtig für ein konfliktfreies miteinander.“

Die Bundestagsabgeordnete nutzte zudem die Möglichkeit, mit den Beschäftigten der Erstaufnahme ins Gespräch zu kommen. Beim Gespräch mit den Kollegen des örtlichen Wachschutzes erfuhr Jana Schimke, dass diese mitunter aus der Arbeitslosigkeit den Wiedereinstieg in Arbeit gefunden haben.

Bereits am 9. Februar wollte sich Jana Schimke im Zuge mehrerer Besichtigungen von DRK-Unterkünften auch die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf anschauen. Jedoch genehmigte das Landesinnenministerium den Besuch nicht, da nur im Beisein des Leiters der Ausländerbehörde, Frank Nürnberger, eine Begehung möglich war. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf ist seit Ende Januar im Betrieb.