Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Volkstrauertag in Trebbin.
Auch in Trebbin gedachte man am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt. Eine Vielzahl von Bürgern, Personen des öffentlichen Lebens und Vertretern des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge besuchten den morgendlichen Gedenkgottestdienst in der St. Annakapelle. Anschließend wurde die neue Gedenkstätte der im 2. Weltkrieg gefallenen Trebbiner eingeweiht. Im darauf folgenden Zeitzeugengespräch im Clauert-Haus kamen ehemalige Flüchtlinge und Trebbiner Bewohner, mit den Menschen ins Gespräch. Jana Schimke sagte anlässlich des Volkstrauertages: "Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Er muss immer wieder neu erarbeitet und auch verteidigt werden. Dabei können wir uns vor Entwicklungen, die weit weg zu sein scheinen, nicht zurückziehen. Es braucht Menschen, die bereit sind, diese Freiheit zu sichern und Verantwortung zu übernehmen. Unsere Gedanken sollten deshalb auch bei jenen Frauen und Männern sein, die täglich fernab der Heimat für unsere Sicherheit im Einsatz sind."