Gedenken an Graf Stauffenberg

Spurensuche in Rangsdorf.
Die Gemeinde Rangsdorf und das Wirken Graf von Stauffenbergs sind eng miteinander verknüpft. Am 20. Juli 1944 startete von Stauffenberg vom ehemaligen Flugplatz Rangsdorf, um mit seinen Mitstreitern ein Attentat auf Hitler zu verüben. Am 20. Juli dieses Jahres gedachten in Rangsdorf Jana Schimke, Bürgermeister Klaus Rocher und weitere Bürger dem Wirken Stauffenbergs. Gemeinsam mit Peggy Preetz (CDU Rangsdorf) legte Jana Schimke am Ehrendenkmal in Rangsdorf einen Kranz nieder. „Graf von Stauffenberg bewies am 20. Juli 1944 ein hohes Maß an Zivilcourage, das uns bis heute Vorbild ist. Für seine Überzeugungen einzustehen und bestehendem Unrecht entschieden entgegen zu treten, war damals wie heute eine wichtige Aufgabe unserer Zivilgesellschaft, “ so Jana Schimke.

Darüber hinaus informierte sich die Bundestagsabgeordnete über die Geschichte des ehemaligen Flugplatzes auf dem Bücker-Gelände bei einer Führung über das Areal. Die heute verfallenen Hallen waren früher Teil der Bücker-Werke, die dort Flugzeuge herstellten, bevor die sowjetische Armee die Gebäude und das Gelände nutzten. Seit Jahren versucht die Gemeinde einen Investor zu finden, um das Gebiet nutzbar zu machen.