Förderung für Restaurierung der Kirchenorgel in Schlenzer bewilligt

Die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke hatte sich für die Instandsetzung der historischen Moschütz-Orgel eingesetzt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch die Bewilligung von 75.000 Euro für die Restaurierung der Moschütz-Orgel in der Dorfkirche in Schlenzer (Gemeinde Niederer Fläming) beschlossen. Die Instandsetzung der 1866 erbauten Orgel war überfällig, da sich das Kircheninstrument seit Jahren in einem stark restaurierungsbedürftigen Zustand befindet.

„Kirchen stellen die sinnstiftende Mitte eines jeden Ortes dar, gerade in unseren ländlichen Regionen“, so die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke. „Viele Menschen verbinden mit ihrer Kirche ganz persönliche Erinnerungen, wie die Taufe der Kinder, Hochzeiten, Gottesdienste und auch den Abschied, wenn jemand verstorben ist. Die Orgel bietet die musikalische Begleitung dieser Lebensmomente. Deshalb habe ich mich gerne für die Förderung durch den Bund eingesetzt.“

Regelmäßig unterstützt Schimke Kirchengemeinden bei der Suche nach Fördermöglichkeiten, um die historischen Orgeln wieder instand setzen zu können. So bewarb sich auch die Kirchengemeinde Schlenzer um eine Förderung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes. Parallel hatte die Bundestagsabgeordnete bei der zuständigen Kulturstaatsministerin Grütters auf das Anliegen aufmerksam gemacht und um Unterstützung geworben – mit Erfolg.

Die Schlenzer Kirche ist religiöser und kultureller Mittelpunkt der Gemeinde Niederer Fläming. In den zurückliegenden Jahren hat die Kirchgemeinde große Anstrengungen bei der Herrichtung dieses einzigartigen Bauwerks unternommen. Einzig die von Friedrich-August-Moschütz 1866 erbaute historische Orgel konnte bis jetzt nicht instand gesetzt werden. Seit geraumer Zeit bemühte sich Pfarrer Dr. Joachim Boekels daher um finanzielle Mittel. Dazu wandte er sich auch an Schimke, die ihn auf das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes aufmerksam machte.