Erinnerung als Auftrag

Am 11. September 2019 traf sich Jana Schimke, in der Geschäftsstelle der Bundesstiftung Aufarbeitung, mit der Geschäftsführerin der Stiftung Frau Dr. Anna Kaminsky.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den Auftrag sich mit der Aufarbeitung der Ursachen, der Geschichte und den Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR zu beschäftigen. Dabei soll die Stiftung vor allem das öffentliche Bewusstsein im Hinblick auf die kommunistische Gewaltherrschaft schärfen. Auch die Beschäftigung mit dem Prozess der Deutschen Einheit gehört zu ihrem Aufgabenfeld. Beim Gespräch mit Fr. Dr. Kaminsky ging es unter anderem um die Themen Heimkinder in der DDR, die Anerkennung von Schädigungen durch unrechtmäßige Inhaftierung, die Kindesentziehung als Machtmittel der DDR-Führung und die Beschäftigung mit der deutschen Teilung in der Schule.

Als Mitglied der Kommission "30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit"  setzt sich Jana Schimke unter anderem auch für einen Projekttag  zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, am 9. November, ein. Dieser Projekttag wurde von der Kultusministerkonferenz vorgeschlagen und soll in Zukunft jedes Jahr an unseren Schulen durchgeführt werden.