Zukunft der Mehrgenerationenhäuser gesichert

Die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser (MGH) ist für die kommenden Jahre gesichert. So hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser sichergestellt. Die durch den Bund finanzierten MGHs in Bestensee, Luckenwalde und Königs Wusterhausen profitieren demnach auch künftig von 40.000 € Förderung je Haus, zusammengesetzt aus einem Bundeszuschuss von 30.000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil von 10.000 Euro der jeweiligen Kommune. Darüber hinaus wird der Etat um 3,5 Millionen Euro auf dann 17,5 Millionen Euro aufgestockt, um bundesweit auch neue Mehrgenerationenhäuser fördern zu können. Weiterhin werden sich auch die Förderschwerpunkte ändern, um den Häusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit zu ermöglichen.

Dazu sagt Jana Schimke: „Ich konnte mich bereits mehrfach davon überzeugen, wie wichtig der Beitrag der Mehrgenerationenhäuser für das Miteinander in unserer Gesellschaft ist. So steht beispielsweise der „Kieztreff“ Luckenwalde mit Angeboten zur Hausaufgabenbetreuung, sozialer Beratung oder auch zur Schuldnerberatung den Menschen unterstützend zur Seite. Mit der Flüchtlingsarbeit sind weitere Aufgaben dazu gekommen. Das Signal aus Berlin, auch zukünftig auf die bestehenden Standorte zu setzen, diese weiter zu fördern und weitere Mehrgenerationenhäuser zu etablieren, unterstütze ich deshalb sehr.“

Das neue Bundesprogramm für die Mehrgenerationenhäuser startet ab dem 01.01.2017. Für die bestehenden knapp 450 MGHs in Deutschland wird es künftig nur noch zwei inhaltliche Schwerpunkte geben, an denen die Arbeit bedarfsgerecht und möglichst flexibel ausgerichtet werden soll: die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Obwohl die Gesamtfördersumme pro Haus mit 40.000 Euro gleich bleibt, dürfen die Mittel künftig flexibler für Personal- und Sachkosten eingesetzt werden. In der Region werden das MGH „Kieztreff“ Luckenwalde, das MGH „Kleeblatt“ in Bestensee und das MGH Königs Wusterhausen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.