Schnelles Internet für Brandenburg

Ländliche Regionen profitieren von milliardenschwerer Unterstützung der Bundesregierung.
Mit dem heute gestarteten Bundesförderprogramm Breitbandausbau des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll bis 2018 eine flächendenkende Versorgung Deutschlands von mindestens 50 Mbit/s mit dem Schwerpunkt auf die Schließung „weißer Flecken“ erreicht werden. Im Rahmen der Digitalen Agenda unterstützt die Bundesregierung den Breitbandausbau mit 2,7 Milliarden Euro.

„Der Bund trägt mit dieser Projektförderung maßgeblich dazu bei, gerade in Regionen, die es besonders nötig haben, den Breitbandausbau zu unterstützen. Nun müssen die Landkreise und Kommunen dieses Angebot auch nutzen. Wenn Fördergelder nicht abgerufen werden, kann der Bund wenig für eine bessere Breitbandversorgung vor Ort tun. Flächendeckend verfügbare leistungsstarke Breitbandnetze sind nicht nur Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen“, so Jana Schimke.

Die entsprechende Förderrichtlinie richtet sich an Kommunen und Landkreise in unterversorgten Gebieten. Diese initiieren Ausbauprojekte, stellen die Anträge im Förderverfahren und koordinieren die Projekte vor Ort. Dazu beträgt der Förderzuschuss des Bundes bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten – in besonders wirtschaftsschwachen Regionen sogar bis zu 70 Prozent. Eine Kombination mit Förderprogrammen der Bundesländer ist möglich.

Der erste Förderaufruf für die Ausbauprojekte läuft bis zum 31. Januar 2016. Die Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden.