Private Eigentümer stärker bei der Stadtentwicklung beteiligen

CDU-Bundestagskandidatin besucht KIQ-Projekt in Luckenwalde.
Am 18. April 2013 besuchte CDU-Bundestagskandidatin, Jana Schimke, die Stadt Luckenwalde, um sich über das Stadtentwicklungsprojekt "Kooperation im Quartier - KIQ" zu informieren. Schimke traf sich dazu mit Petra Kretschmann, Vorsitzende des Haus- und Grundeigentümervereins Luckenwalde und Umgebung e.V. sowie Herrn Michael Wessel, Leiter des Luckenwalder KIQ-Altbaubüros. "Private Eigentümer werden für die Werterhaltung und Verbesserung des Stadtbildes sowie des Wohnumfeldes immer wichtiger. Das gilt gerade für Luckenwalde, wo rund 80 % des Mietwohnungsbestandes in privater Hand sind. Endlich werden private Eigentümer jetzt aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden", so Schimke.

Beim gemeinsamen Stadtrundgang stellte die Bundestagskandidatin fest, dass demografische Entwicklung und struktureller Wandel in der Region dazu führen, dass es für private wie öffentliche Eigentümer immer schwieriger wird, Mieter zu gewinnen und damit auch Einnahmen für neue Investitionen zu erzielen. "Wir stehen hier vor enormen Herausforderungen. Doch Eigentum verpflichtet. Deshalb kommt es jetzt darauf an, die Kommunikation zwischen der Stadt und den Eigentümern im Rahmen des KIQ-Projekts zu intensivieren und herauszufinden, wo konkret Unterstützung erfolgen kann. Wir befinden uns hier noch am Anfang, da Stadtentwicklung in Deutschland traditionell Angelegenheit der öffentliche Hand war und ist", so Schimke. Die Bundestagskandidatin lobte abschließend das Engagement der Beteiligten: "Sie leisten hier Pionierarbeit, die weitere Verbreitung finden muss".