Jana Schimke informiert über Bundesprogramm für Schüler zum Einstieg in den Arbeitsmarkt

Finanzstärkstes ESF-Bundesprogramm startet Mitte März

Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen, brauchen besondere Unterstützung. Andernfalls besteht die Gefahr, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen. Dazu startet in Kürze das finanzstärkste ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung. Bis zum Schuljahr 2018/2019 stehen für die Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung rund 1 Mrd. Euro zur Verfügung. Dazu springen jetzt der Europäische Sozialfond und die Bundesagentur für Arbeit ein, da die Länder – so auch Brandenburg – die Kofinanzierung zum Programm nicht erbringen konnten.

„Brandenburg zählt leider nach wie vor mit 8,6% zu den Bundesländern mit einer hohen Schulabbrecherquote. Damit liegen wir fast drei Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Zwar kann rot-rote Bildungspolitik damit nicht wettgemacht werden, doch ich hoffe, dass hilfebedürftige Schüler hier die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, “ so Jana Schimke. An dem Programm beteiligt sind insgesamt 89 Brandenburger Schulen, davon 8 aus den Wahlkreis 62:

  • Oberschule „Ehm-Welk“, Lübbenau
  • Oberschule Luckau
  • Schule mit Förderschwerpunkt Lernen, Lübbenau
  • Grund- und Oberschule Schenkenland, Groß Köris
  • Oberschule „Johann Gottfried Herder“, Königs Wusterhausen
  • Oberschule „Dr. Hans Bredow“, Königs Wusterhausen
  • Sportbetonte Oberschule, Luckenwalde
  • Oberschule Wünsdorf, Zossen OT Wünsdorf

Die Förderung beginnt in der Vorabgangsklasse und endet in der Regel ein halbes Jahr nach Beginn einer Berufsausbildung. Die Teilnehmer werden kontinuierlich und individuell beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufsorientierung und Berufswahl, bei der Ausbildungsplatzsuche, der Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung und bei der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses unterstützt. Berufseinstiegsbegleiter sollen insbesondere dafür Sorge tragen, dass die jungen Menschen an den erforderlichen Unterstützungsangeboten teilnehmen und greifen damit auch sozialpädagogische Ansätze auf.